Europäischer Austausch 2024 nach Cardedeu (Spanien)

Liebe alle,

anbei berichten euch einige der Schülerinnen und Schüler vom ersten Europäischen Austausch an der Johanna-Tesch-Schule als Erasmus+Schule mit der Manuell-Raspall-Schule in Cardedeu (Spanien).

Viel Spaß beim Lesen! 😊

Bericht über den ersten Austausch-Tag
An einem Donnerstag begann unser erster richtiger Tag im Austausch. Jeder von uns kam mit seiner Austauschpartnerin oder seinem Austauschpartner zur Schule, und wir begrüßten uns herzlich. Anschließend wurden wir in kleinen Gruppen durch die Schule geführt. Während dieser Tour hatten wir die Gelegenheit, das gesamte Gebäude kennenzulernen. Nach etwa einer halben Stunde trafen wir uns alle in der Mensa, wo wir ein typisches spanisches Frühstück genossen, das von unseren spanischen Gastgebern organisiert wurde.

Nach dem Frühstück führten wir ein „Speed Dating“ durch, um uns besser kennenzulernen und die Hemmungen abzubauen, in der Fremdsprache zu sprechen. Dies erwies sich als herausfordernd, aber auch als sehr bereichernd. Im Anschluss daran besuchten wir den Fremdsprachenunterricht. Einige unserer Austauschpartner hatten Deutsch als Fremdsprache gewählt, was uns die Möglichkeit gab, ihnen als Interviewpartner zu dienen und bei der Aussprache schwieriger Wörter zu helfen. Hier wurde mir wieder bewusst, wie schwierig es auch ist, Deutsch beizubringen.

Danach nahmen wir gemeinsam mit unseren Austauschpartnern am Unterricht teil. Wir lernten eine Methode kennen, wie die spanischen Kinder die Satzglieder lernen, und zwar nach der bekannten Pädagogin Montessori. Sie lernten die Satzglieder, indem sie selbst die Dinge körperlich nachmachten und mit verschiedenen Symbolen wie Dreieck, Kreis, Rechteck usw. Ich fand das super interessant und habe meiner Deutschlehrerin gesagt, dass man das vielleicht auch an unserer Schule so machen könnte, weil ich fand, man konnte sich das sehr gut merken so.

Zum Abschluss des Vormittags schauten wir in einem der Klassenräume ein kleines Video über katalanische Traditionen und Bräuche. Dabei entdeckten wir viele interessante und amüsante Aspekte, wie zum Beispiel den Caga Tío, eine katalanische Tradition, bei der ein kleiner Holzstamm mit einem Gesicht versehen wird und zu Weihnachten Geschenke aus seinem Hinterteil „produziert“ werden. 😊 Dann wurden wir gefragt, welche Traditionen und Bräuche es bei uns gibt. Wir haben festgestellt, dass wir einige unterschiedliche Traditionen haben.

Wir verglichen die katalanischen Traditionen und Bräuche mit denen aus unseren Heimatländern und Deutschland. Zudem hatten wir die Gelegenheit, einen ganz besonderen Feiertag, den Sant Jordi, mitzuerleben. Aber dazu wird es in einem anderen Bericht mehr Infos geben.

Nach diesem ereignisreichen Schultag sind wir mit unseren Austauschpartnerinnen und -partnern gemeinsam nach Hause gegangen.


Bericht über den Besuch des Montjuïc (6. Tag)
An diesem Tag hatten wir die Gelegenheit, den Montjuïc in Barcelona zu besuchen. Dort besichtigten wir das Olympiastadion, und es war faszinierend, in dieser historischen Arena zu stehen. Während unseres Besuchs sprachen die spanischen Lehrer*innen mit uns über die Bedeutung des Sports im Bildungssystem und in der Gesellschaft.

Wir diskutierten die Vor- und Nachteile des Sports. Es war interessant zu hören, wie Sport nicht nur die Gesundheit fördert, sondern auch Teamgeist und Disziplin. Gleichzeitig wurden auch die Herausforderungen angesprochen, die auf Sportler*innen lasten, wie der Leistungsdruck sowie Probleme in der Sportbranche, etwa Doping und Kommerzialisierung.

Ein wichtiger Teil der Diskussion war die Reflexion über unsere eigenen sportlichen Aktivitäten. Wir wurden ermutigt, darüber nachzudenken, wie Sport unser Leben beeinflusst und welche Werte wir daraus ziehen. Diese Reflexion bot eine gute Gelegenheit, über unsere Hobbys und deren Bedeutung nachzudenken, sodass wir einen positiven Nutzen aus dem Sport ziehen können.

Ein weiteres Thema war die Produktion von Sportkleidung. Wir sprachen über Nachhaltigkeit, Second Hand und Fast Fashion. Die Lehrer*innen erklärten uns, wie wichtig es ist, bewusste Entscheidungen beim Kauf von Kleidung zu treffen. Wir haben über die Herstellung von Sportkleidung, die Arbeitsbedingungen, unter welchen die Kleidung hergestellt wird, und den Transportweg gesprochen. Diese Diskussion regte mich zum Nachdenken an, wie oft wir Kleidung kaufen und vor allem, wie günstig sie oft ist, obwohl sie sehr aufwendig produziert wird und von sehr weit weg nach Europa kommt. Auch sind mir die Auswirkungen auf die Umwelt bewusster geworden. Anschließend sollten wir Ideen sammeln, wie man einen positiven Einfluss auf das Konsumverhalten bewirken kann.

Nach dem Besuch des Olympiastadions setzten wir unseren Tag im Caixa Forum fort, einem beeindruckenden Kulturzentrum, das in einem ehemaligen Fabrikgebäude untergebracht ist. Dort hatten wir die Gelegenheit, in die Welt der klassischen Musik aus der Region einzutauchen. Die Veranstaltung begann mit einer Einführung in verschiedene musikalische Stücke, die aus Katalonien und anderen Teilen Spaniens stammen.

Während des Hörens der verschiedenen Kompositionen wurden wir ermutigt, unsere eigenen Emotionen mit den Klängen zu verknüpfen. Diese Übung war besonders faszinierend, da sie uns dazu anregte, nicht nur zuzuhören, sondern auch zu fühlen. Wir reflektierten darüber, wie die unterschiedlichen Melodien und Harmonien in uns verschiedene Stimmungen hervorrufen konnten – von Freude und Aufregung bis hin zu Melancholie und Nachdenklichkeit. Es war beeindruckend zu erleben, wie Musik in der Lage ist, unsere Emotionen so direkt zu beeinflussen und uns in eine bestimmte Stimmung zu versetzen.

Dennoch fiel es mir schwer, mir vorzustellen, wie man über Musik kommunizieren oder sich verständigen kann. Während wir die Stücke hörten, wurde mir bewusst, dass Musik eine universelle Sprache ist, die oft ohne Worte auskommt. Trotzdem blieb ich skeptisch, ob man komplexe Gedanken und Gefühle wirklich nur durch Melodien und Rhythmen ausdrücken kann. Diese Erkenntnis regte mich dazu an, tiefer über die Rolle der Musik in der zwischenmenschlichen Kommunikation nachzudenken und darüber, wie sie kulturelle Barrieren überwinden kann, selbst wenn die Worte fehlen. Wir wurden außerdem angeregt, Musik zu hören, wenn wir uns einsam fühlen oder gestresst – was definitiv mal vorkommt, wenn man in einer neuen Familie, einer fremden Sprache und in einer anderen Schule Zeit verbringt. Ich konnte wirklich sehr viel mitnehmen von diesem Tag.


Bericht über die Erkundung Barcelonas
Am Montag hatten wir die Gelegenheit, Barcelona zu erkunden. Unser Abenteuer begann morgens mit einer Führung durch die beeindruckende Sagrada Familia. Die Führung fand auf Englisch statt, was uns half, die faszinierenden Details und die Geschichte dieses Meisterwerks von Antoni Gaudí besser zu verstehen, sowie die Bedeutung für die Stadt Barcelona.

Nachdem wir die Sagrada Familia hinter uns gelassen hatten, setzten wir unseren Erkundungstag mit einem Besuch des Parque Güell fort. Dieser Park, der ebenso wie die Sagrada Familia ein Meisterwerk von Antoni Gaudí ist, bot uns die Möglichkeit, seine einzigartige Architektur und die harmonische Verbindung zur Natur auf interaktive Weise zu erleben. Wir nahmen an einer digitalen Schnitzeljagd teil, die sich als spannende und lehrreiche Aktivität entpuppte. Während wir durch die weitläufigen Gartenanlagen und die kunstvollen Strukturen des Parks streiften, wurden uns nicht nur die architektonischen Besonderheiten nähergebracht, sondern auch die Prinzipien der nachhaltigen Stadtplanung erläutert.

Die Schnitzeljagd forderte uns heraus, verschiedene Aufgaben zu lösen und Fragen zu beantworten, die uns dazu anregten, über die Gestaltung urbaner Räume nachzudenken. Eine zentrale Frage, die uns gestellt wurde, lautete: „Wie können städtische Räume so gestaltet werden, dass sie den Herausforderungen des Klimawandels begegnen?“ Diese Reflexion öffnete die Tür zu einem tiefergehenden Verständnis für die Bedeutung nachhaltiger Praktiken in der Stadtentwicklung, die sowohl ökologische als auch soziale Aspekte berücksichtigt.

Im Anschluss an unsere Erkundung des Parks besuchten wir das Museu Blau, wo wir eine spannende Führung erhielten, die sich mit der aktuellen Lage der Natur und Umwelt in Spanien beschäftigte. Die Präsentation war sehr informativ und beleuchtete verschiedene Umweltprobleme, mit denen das Land konfrontiert ist, sowie die Maßnahmen, die ergriffen werden, um diesen Herausforderungen zu begegnen.

Insgesamt war dieser Tag eine wertvolle Gelegenheit, um das Thema Nachhaltigkeit in den Vordergrund zu rücken und zu erkunden, wie kreative Ansätze in der Stadtplanung dazu beitragen können, die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen. Die Kombination aus praktischer Erkundung im Parque Güell und den informativen Einblicken im Museu Blau förderte unser Bewusstsein für die Verantwortung, die wir als zukünftige Generationen tragen, und inspirierte uns, aktiv an einer nachhaltigeren Zukunft zu arbeiten.


Sant Jordi in Sitges (Zaliyah)
Dieser Tag ist ein ganz besonderer Tag in Spanien und war es auch für uns: Sant Jordi, der in Katalonien als einer der bedeutendsten Feiertage gefeiert wird. Dieser Tag, der auch als Welt-Buch-Tag bekannt ist, verbindet auf wunderbare Weise die Liebe zur Literatur mit romantischen Traditionen.

Traditionell ist es Brauch, dass ein Junge einem Mädchen eine rote Rose schenkt, während das Mädchen dem Jungen ein Buch überreicht. Diese Geste symbolisiert nicht nur die Zuneigung zwischen den Menschen, sondern auch die Wertschätzung für die Literatur. In den letzten Jahren hat sich dieser Brauch jedoch weiterentwickelt, sodass heutzutage jeder jedem, den er mag, Bücher und/oder Rosen schenkt. Diese Praxis fördert nicht nur den Austausch von Geschenken, sondern auch die Freude am Lesen und an der Kultur.

Die Legende von Sant Jordi wird den Kindern in verschiedenen Versionen erzählt, was den Tag noch faszinierender macht. Ursprünglich handelt die Geschichte von einem tapferen Prinzen, der eine Prinzessin vor einem furchterregenden Drachen rettet, der das Königreich terrorisiert. In einer moderneren Interpretation freundet sich die Prinzessin jedoch mit dem Drachen an, was eine positive Wendung in der Erzählung darstellt und die Botschaft von Freundschaft und Verständnis vermittelt.

An diesem besonderen Tag werden in ganz Katalonien zahlreiche Stände mit Büchern und Blumen aufgestellt. Viele lokale Buchhändler und Verlage nehmen an den Feierlichkeiten teil, und einige Autoren sind sogar vor Ort, um ihre Bücher zu signieren. Diese Begegnungen bieten den Lesern die Möglichkeit, direkt mit ihren Lieblingsautoren in Kontakt zu treten und mehr über deren Werke zu erfahren.

Das Fest haben wir in Sitges erlebt, wo die Promenade mit bunten Ständen und fröhlichen Menschen gefüllt war. Wir schlenderten entlang der Stände, die eine Vielzahl von Büchern anboten, und hatten die Möglichkeit, Mangas auszuwählen, die unsere Lehrerinnen für unsere spanische Bibliothek kauften. Es war aufregend zu sehen, wie die Leidenschaft für Bücher und das Lesen in der gesamten Stadt spürbar war.

Ein weiteres Highlight von Sant Jordi sind die beeindruckenden Menschenpyramiden, die in vielen Orten Kataloniens gebildet werden. Diese Tradition, bekannt als „Castells“, ist ein faszinierendes Beispiel für Teamarbeit und Geschicklichkeit. Gruppen von Menschen arbeiten zusammen, um hohe Pyramiden zu bilden, wobei jede Ebene von einer neuen Reihe von Personen getragen wird. Wettbewerbe, bei denen die höchste Menschenpyramide gekrönt wird, ziehen viele Zuschauer an.

Insgesamt war Sant Jordi ein unvergesslicher Tag, der nicht nur die Liebe zur Literatur feierte, sondern auch die kulturellen Traditionen Kataloniens lebendig werden ließ. Die Kombination aus Geschenken, Geschichten und festlichen Aktivitäten machte diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis, das uns alle inspirierte und erfreute.


Das Leben mit der Gastfamilie (Naima)
Als ich in Cardedeu ankam, wurde ich von meiner Gastfamilie sehr herzlich empfangen. Die Freude über meinen Besuch war sofort spürbar, und ich fühlte mich von Anfang an willkommen. Die Eltern meiner Austauschschülerin konnten leider nicht so gut Englisch sprechen, was die Kommunikation anfangs etwas erschwerte. Glücklicherweise half mir meine Austauschschülerin, indem sie viele Gespräche für mich übersetzte, und ich konnte auch eine Übersetzungs-App nutzen, um mich besser verständigen zu können. Diese Erfahrung zeigte mir, wie wichtig es ist, sich in einer fremden Sprache auszudrücken und die Herausforderungen der Kommunikation zu meistern.

Zu meiner großen Freude erhielt ich ein tolles Willkommensgeschenk von meiner Gastfamilie, was mir das Gefühl gab, wirklich willkommen zu sein. Im Gegenzug überreichte ich meiner Gastfamilie ein kleines Geschenk aus Frankfurt, um meine Wertschätzung für ihre Gastfreundschaft auszudrücken. Die Familie fragte mich jeden Tag, was ich essen möchte, und bot mir eine Vielzahl von leckeren und interessanten Gerichten an. Besonders hervorzuheben ist das traditionelle spanische Frühstück, das oft aus Brot mit Tomatenpüree und Olivenöl besteht – eine Kombination, die sehr gut schmeckt. Die Familie hat sich sehr Mühe gegeben, mir die spanische Kultur durch ihre Küche näherzubringen, und ich konnte meine eigenen Vorlieben teilen.

Die Zeit in Cardedeu war wirklich schön, und ich fühlte mich wie das dritte Kind der Familie. Diese herzliche Aufnahme gab mir auch das Vertrauen, offen über meine Wünsche und die Ausflugsziele zu sprechen, die ich während meines Aufenthalts besuchen wollte. Die Möglichkeit, meine Interessen zu äußern und gemeinsam Pläne zu schmieden, stärkte das Gefühl der Zugehörigkeit und machte meinen Aufenthalt sehr angenehm.

Gestern Abend, zum Abschied, überraschten sie mich mit einer wunderschönen Rose und einem süßen Kuscheltier. Dies geschah anlässlich des Festes Sant Jordi, das am 23. April gefeiert wird und eine besondere Mischung aus Valentinstag und Welt-Buch-Tag darstellt. An diesem Tag ist es Tradition, dass man seinen Liebsten Rosen schenkt und Bücher austauscht. Diese Geste war ein wunderschönes Abschiedsgeschenk, das ich nie vergessen werde.

Insgesamt war mein Aufenthalt bei meiner Gastfamilie eine neue und bereichernde Erfahrung. Ich konnte nicht nur meine sprachlichen Fähigkeiten verbessern, sondern auch tiefere Einblicke in die spanische Kultur und Lebensweise gewinnen. Solche interkulturellen Begegnungen sind ein zentraler Bestandteil des Erasmus-Programms, da sie den Austausch von Ideen und Werten fördern und uns helfen, ein besseres Verständnis für andere Kulturen zu entwickeln.


Wochenendausflüge mit den Gasteltern (Serafina)
Am Samstag, den 20.04.2024, sind wir mit unserer Gastfamilie und ein paar Freunden vom Austauschprogramm zum Strand nach Tossa de Mar gefahren. Die Fahrt hat etwa eine Stunde gedauert, aber wir waren mega aufgeregt für einen Tag am Meer! Als wir endlich ankamen, sind wir gleich zum Strand gerannt und haben die Sonne genossen. Einige haben sich nur entspannt, andere sind ins kalte Wasser und in die Wellen gesprungen.

Später hatten wir einen riesen Hunger und sind alle zusammen in ein Fischrestaurant gegangen. Es gab mega leckeres Essen, und wir haben viel gelacht und gequatscht. Danach haben wir beschlossen, die Gegend zu erkunden. Wir sind durch die Berge gewandert und haben fast den ganzen Strand abgelaufen. Es war echt cool, neue Orte zu entdecken und Fotos zu machen.

Am späten Nachmittag waren wir wieder am Strand und haben ein bisschen in den Läden gestöbert. Wir haben uns alle ein Eis gegönnt und noch ein paar letzte Sonnenstrahlen eingefangen, bevor wir uns schweren Herzens verabschiedet haben. Es war ein echt toller Tag – bisschen anstrengend, aber wunderschön!


Wochenendausflüge mit den Gasteltern (Lenn)
Am Samstagmorgen bin ich mit meinem Austauschpartner, seiner Schwester und seiner Mutter zum Markt nach Cardedeu gefahren. Da sind wir erstmal nur rumgelaufen und haben uns die Stände angeschaut. Nach dem Markt sind wir zu „La Rocca Village“ gefahren. Die Fahrt dauerte nur 10 Minuten. „La Rocca Village“ ist wie ein Einkaufszentrum an der frischen Luft, es gibt sehr viele Läden dort. Anschließend hat sein Vater uns zu einem Freund von ihm gefahren. Sein Name ist Nil und er ist der Austauschpartner von Peter. Mit ihm habe ich dann den Nachmittag verbracht.

Danach kam auch noch Iker, der Austauschpartner von Ata. Wir sind dann zusammen in einen öffentlichen Park gegangen und haben da auch den Rest des Tages verbracht. Am Abend hat uns der Vater abgeholt und nach Hause gefahren. Ich bin erst gegen Mitternacht eingeschlafen.

Am Sonntagmorgen bin ich um 7:50 Uhr aufgewacht, weil wir zum Strand nach Tossa de Mar wollten. Die Fahrt hat ungefähr eine gute Stunde gedauert. Wir haben die Gelegenheit genutzt und sind ins Meer gegangen. Da haben wir den ganzen Tag verbracht, das war richtig schön! Am Abend sind wir wieder nach Hause gefahren, weil wir alle müde waren. Ich bin dieses Mal schon um 21:45 Uhr schlafen gegangen. Das war mein abenteuerreiches Wochenende in Spanien. 😊


Wochenendausflug mit den Gasteltern (Miki)
Heute erzähle ich euch von meinem Wochenende bei meiner Gastfamilie beim Europäischen Schüleraustausch. Am Samstag sind die ganze Familie (Mutter, Vater, Austauschpartner und sein kleiner Bruder) und ich zu einem Ort gefahren, der hinter Girona war. Die Fahrt hat ungefähr 1 Stunde und 15 Minuten gedauert. Als wir dort ankamen, hat man direkt die alte Architektur gesehen. Es war sehr schön und man hatte einen wundervollen Ausblick.

Nachdem wir diesen Ort verlassen hatten, sind wir nach Girona gefahren. Die Fahrt dauerte so 20 Minuten. Als wir in Girona ankamen, haben wir direkt eine schöne große Kirche entdeckt. Wir waren sogar in der Kirche drin – das war wirklich beeindruckend. Später sind wir noch in Girona essen gegangen und danach sind wir zu einem Car-Simulator gefahren. Wir haben uns dort mit unseren Freunden getroffen und wir sind ein Formel-1-Auto im Simulator gefahren. Ich wurde dreimal Erster! 😄

Danach sind wir mit unseren Freunden rausgegangen. Am Sonntag sind wir morgens ins FC-Barcelona-Museum gegangen. Das fand ich richtig cool! Dort haben wir vom Austausch Ignasi und Adrian getroffen. Nach dem Museum sind wir zur Sagrada Familia gefahren. Es ist eine wundervolle Kirche, die seit Jahren in Barcelona weitergebaut wird.

Danach sind wir nach Hause gefahren und haben gechillt und zu dritt Darts gespielt. Wir haben uns um 18:00 Uhr mit unseren Freunden getroffen und Fußball gespielt. Anschließend haben wir sogar noch Paddle gespielt. Paddle ist eine typische spanische Sportart, eine Mischung aus Tennis und Squash, die hier viele spielen. Um 21:00 Uhr haben wir im Restaurant gegessen (typisch spanische Uhrzeit fürs Abendessen) und haben alle zusammen Real Madrid gegen FC Barcelona geguckt. Das war’s mit meinem coolen Wochenende in Spanien.


Frau Buzila und Frau Fleckenstein bedanken sich sehr herzlich für die Beiträge von Amelie, Milla, Serafina, Lukas, Lenn, Miki, Ata, Piotr, Stanley, Mael, Zaliyah, Karla und Naima!

Insgesamt bedanken wir uns für eine tolle, erlebnisreiche und unvergessliche Zeit mit euch! Ihr habt viele interkulturelle Erfahrungen machen können, ein neues Land, deren Bräuche, Traditionen, den Alltag und die Schule kennengelernt, euch über wichtige Alltagsthemen ausgetauscht und neue Dinge gelernt und vor allem gelernt, sich anzupassen und respektvoll miteinander umzugehen. Wir sind sehr froh, dass wir euch mit der Hilfe von Erasmus+ diesen Austausch ermöglichen konnten und danken ebenso der Schulleitung, die uns in allen Vorhaben vertraut und unterstützt hat!

Rückblick

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